In den vergangenen Tagen habe ich Entscheidungen getroffen, die für mich alles andere als leicht waren. VoltFM ist beendet, aus Shardly bin ich ausgestiegen und auch von Discord ziehe ich mich auf unbestimmte Zeit zurück. Warum ich diesen Schritt gehe, was aus meinen bisherigen P
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Hey zusammen,
dieser Artikel wird etwas persönlicher und wahrscheinlich auch deutlich länger als die meisten Beiträge, die ihr sonst hier lesen werdet.
In den vergangenen Tagen hat sich bei mir sehr viel verändert.
Teilweise sogar innerhalb weniger Stunden.
Ich habe Entscheidungen getroffen, über die ich vorher lange nachgedacht habe und bei denen ich selbst nicht immer wusste, ob sie richtig sind.
VoltFM ist beendet.
Aus Shardly bin ich ausgestiegen.
Andere Projekte habe ich ebenfalls beendet.
Und auch von Discord habe ich mich auf unbestimmte Zeit zurückgezogen.
Wenn man diese Sätze einfach so hintereinander liest, klingt das wahrscheinlich erst einmal so, als würde ich gerade alles beenden und komplett aus dem Internet verschwinden.
Aber genau das möchte ich nicht.
Eigentlich geht es bei diesen Entscheidungen um etwas anderes:
Und dazu gehört für mich vor allem Jannikjbi.
YouTube.
Mein eigener Content.
Gaming.
Coding.
Diese Webseite.
Und vielleicht irgendwann wieder neue Ideen, wenn ich wirklich Lust darauf habe.
Aber eben nicht mehr alles gleichzeitig.
Ich bin jemand, der ziemlich schnell neue Ideen bekommt.
Wenn ich etwas interessant finde, möchte ich häufig direkt anfangen.
Eine Webseite?
Dann wird daran gebaut.
Ein Discord-Bot?
Dann probiere ich etwas aus.
Ein Webradio?
Dann entstehen plötzlich Webseite, Streaming-Infrastruktur, Discord, Bots, Shows, Monitoring und noch zehn weitere Dinge.
Ein Hosting-Projekt?
Auch spannend.
Und grundsätzlich finde ich das bis heute nicht schlecht.
Genau dieses Ausprobieren hat mir in den vergangenen Jahren sehr viel beigebracht.
Ich habe durch meine Projekte Dinge über Webentwicklung, Server, Hosting, Bots, Streaming, Radio, Content Creation und viele andere Bereiche gelernt.
Das Problem ist nicht, dass ich Ideen habe.
Das Problem entsteht dann, wenn aus jeder Idee plötzlich ein dauerhaftes Projekt wird.
Denn irgendwann muss jedes dieser Projekte gepflegt werden.
Ich schaue aktuell, welche YouTube-Formate in Zukunft auf meinem Kanal erscheinen werden. Gleichzeitig startet hier auf der Webseite ein neuer News-Bereich mit regelmäßigen Beiträgen aus Gaming, Technik, Coding und vielen weiteren Themen.
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LesenEs braucht Updates.
Es gibt technische Probleme.
Menschen haben Fragen.
Man muss Entscheidungen treffen.
Es gibt Discord-Nachrichten.
Es gibt Dinge, die noch erledigt werden müssen.
Und während man eigentlich nur kurz an einer Sache arbeiten wollte, sind plötzlich fünf andere Sachen dazugekommen.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass ich überall ein bisschen aktiv bin, aber für meine eigenen Sachen immer weniger Zeit übrig bleibt.
Das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte bei meiner Entscheidung.
Eigentlich mache ich schon lange meinen eigenen Content.
Gaming, Streams, Videos und alles, was zu Jannikjbi gehört.
Aber wenn ich mir die letzte Zeit anschaue, merke ich, dass mein eigener Content immer wieder hinten angestanden hat.
Nicht unbedingt, weil ich keine Lust darauf hatte.
Sondern weil ständig etwas anderes da war.
Wenn bei einem Projekt etwas nicht funktioniert, kümmert man sich darum.
Wenn eine Webseite noch fertig werden muss, arbeitet man daran.
Wenn auf Discord etwas los ist, schaut man dort rein.
Wenn ein Bot Probleme macht, sitzt man plötzlich wieder am Code.
Wenn für ein Projekt ein Release geplant ist, arbeitet man auf diesen Termin hin.
Und irgendwann ist der Tag vorbei.
Das Video, das man eigentlich machen wollte?
Nicht gemacht.
Die YouTube-Idee?
Aufgeschrieben und danach vergessen.
Der Stream?
Vielleicht morgen.
Und aus „morgen“ wird dann irgendwann nächste Woche.
Genau das möchte ich nicht mehr.
Der wahrscheinlich größte Einschnitt betrifft VoltFM.
Wer mich in der letzten Zeit verfolgt hat, weiß, wie viel Arbeit in diesem Projekt steckte.
VoltFM sollte nicht einfach nur irgendein kleines Webradio werden.
Wir hatten ziemlich große Pläne.
Es gab eine eigene Webseite.
Es gab einen eigenen Stream.
Es gab technische Infrastruktur.
Wir haben an Discord gearbeitet.
Es entstanden Bots und verschiedene Systeme.
Wir haben an Shows gearbeitet.
Es gab unterschiedliche Sendungsformate und Namen.
Es wurde an einem News-Bereich gearbeitet.
Es gab Monitoring.
Eine eigene Statusseite.
Partnerschaften.
Planungen für Moderatoren.
Bewerbungssysteme.
Social Media.
Podcasts.
Und noch sehr viel mehr.
Der eigentliche große Start von VoltFM war für den 1. Oktober 2026 vorgesehen.
Darauf haben wir hingearbeitet.
Teilweise haben wir innerhalb kurzer Zeit unglaublich viele Dinge verändert und umgesetzt.
Und trotzdem habe ich mich dazu entschieden:
Das Projekt wurde vollständig beendet.
Diese Entscheidung war nicht einfach.
Wenn man so viel Zeit in etwas steckt, beendet man es natürlich nicht einfach und denkt sich danach:
„Egal.“
So funktioniert das nicht.
Da steckt Arbeit drin.
Da stecken Ideen drin.
Da steckt Zeit drin.
Und natürlich steckt da auch Vorfreude drin.
Wir hatten einen konkreten Release geplant.
Es gab Vorstellungen davon, wie VoltFM später aussehen könnte.
Es gab Dinge, die noch kommen sollten.
Und jetzt wird daraus nichts mehr.
Natürlich ist das schade.
Und natürlich frage ich mich auch, was daraus vielleicht hätte werden können.
Aber irgendwann muss man sich nicht nur fragen:
„Wie viel habe ich schon investiert?“
Sondern auch:
„Möchte ich weiterhin meine Zeit dafür investieren?“
Und meine Antwort darauf war letztlich:
Nein.
Zumindest aktuell nicht.
Das möchte ich ausdrücklich sagen.
Nur weil ein Projekt beendet wird, war die Zeit darin nicht automatisch verschwendet.
Ich habe durch VoltFM unglaublich viele verschiedene Dinge ausprobiert.
Technische Infrastruktur.
Webentwicklung.
Streaming.
Automatisierung.
Discord-Bots.
Monitoring.
APIs.
Design.
Redaktionelle Inhalte.
Planung.
Organisation.
Und natürlich auch die Frage, wie man aus einer Idee überhaupt ein größeres Projekt entwickelt.
Nicht alles davon hat funktioniert.
Manche Dinge mussten mehrfach neu gebaut werden.
Andere Ideen wurden verworfen.
Und genau daraus lernt man.
VoltFM wird als Projekt beendet.
Die Erfahrungen daraus verschwinden aber nicht.
Fast gleichzeitig gibt es noch eine weitere Veränderung.
Ich bin aus Shardly ausgestiegen.
Shardly ist ein Hosting-Projekt, an dem wir schon länger gearbeitet haben, bevor es zuletzt richtig konkret wurde.
Die Idee dahinter ist relativ einfach:
Ein Hoster, der nicht unnötig kompliziert sein soll.
Eigene Hardware in Deutschland.
Wöchentliche Abrechnung.
Hosting unter anderem für Discord-Bots.
Zusätzliche Shards transparent buchbar.
Keine unnötigen Jahresverträge oder komplizierten Vertriebsprozesse.
Wir haben lange an verschiedenen Dingen rund um dieses Projekt gearbeitet.
In letzter Zeit wurde Shardly dann zunehmend konkreter.
Und trotzdem bin ich jetzt raus.
Ich möchte nicht so tun, als hätte ich Shardly alleine aufgebaut.
Das wäre schlicht falsch.
Ein sehr großer Teil der eigentlichen Arbeit wurde von meinem Kollegen übernommen.
Ich war deutlich stärker im Hintergrund beteiligt.
Deshalb bedeutet mein Ausstieg auch nicht automatisch das Ende von Shardly.
Das Projekt kann und soll ohne mich weitergehen.
Ich wünsche allen Beteiligten wirklich, dass sich die viele Arbeit am Ende auszahlt.
Gerade weil wir lange daran gearbeitet haben, hoffe ich natürlich, dass der geplante Release funktioniert und Shardly seinen Weg findet.
Nur eben ohne mich.
Diese Frage kann ich momentan nicht beantworten.
Vielleicht irgendwann.
Vielleicht auch nicht.
Vielleicht sieht meine Situation in einigen Monaten komplett anders aus.
Aber ich möchte gerade nicht schon wieder Versprechen für die Zukunft machen.
Deshalb lautet die einzige ehrliche Antwort:
Und das ist aktuell auch okay.
Ich muss nicht heute entscheiden, was ich irgendwann in einem halben Jahr oder in zwei Jahren machen werde.
Meine Entscheidung betrifft das Jetzt.
Und jetzt möchte ich nicht weiter aktiv an Shardly arbeiten.
Der nächste Schritt dürfte für manche vielleicht sogar überraschender sein als das Ende einzelner Projekte.
Ich habe mich entschieden, Discord auf unbestimmte Zeit zu verlassen.
Discord war für mich über Jahre ein riesiger Teil meines Online-Alltags.
Dort liefen Freundschaften.
Gaming.
Communitys.
Eigene Server.
Projekte.
Support.
Entwicklung.
Partnerschaften.
Absprachen.
Und eigentlich fast alles, was irgendwie mit meinen Online-Projekten zu tun hatte.
Discord war irgendwann nicht mehr einfach nur ein Programm, das man öffnet, wenn man mit Freunden spielen möchte.
Es war praktisch ständig da.
Das Problem ist gar nicht unbedingt eine einzelne Nachricht.
Eine Nachricht dauert vielleicht eine Minute.
Ein kurzer Blick auf einen Server vielleicht zwei Minuten.
Aber daraus entsteht schnell eine Kette.
Man öffnet Discord.
Sieht eine Nachricht.
Antwortet.
Dann sieht man eine Erwähnung auf einem anderen Server.
Dann schreibt jemand privat.
Dann fällt einem ein, dass man bei einem Projekt noch etwas machen wollte.
Dann schaut man in einen anderen Channel.
Dann diskutiert man noch über irgendetwas.
Und plötzlich ist eine Stunde vorbei.
Vielleicht sogar mehr.
Das passiert nicht unbedingt bewusst.
Discord ist einfach ständig verfügbar.
Und dadurch war auch ich ständig irgendwie verfügbar.
Genau davon möchte ich gerade Abstand gewinnen.
Das ist mir wichtig.
Mein Rückzug bedeutet nicht, dass plötzlich alle Menschen auf Discord das Problem sind.
Es geht nicht darum, einzelne Personen abzulehnen.
Es geht um mich und darum, wie ich meine Zeit gerade verbringen möchte.
Ich brauche momentan einfach Abstand von diesem dauerhaften Online-Sein.
Deshalb habe ich mich nicht nur aus einem einzelnen Server zurückgezogen.
Ich habe mich grundsätzlich von Discord zurückgezogen.
Wie lange?
Auch darauf habe ich keine Antwort.
Ein paar Wochen?
Einige Monate?
Länger?
Keine Ahnung.
Ich möchte mir dafür aktuell bewusst kein Datum setzen.
Von außen wirkt das wahrscheinlich ziemlich radikal.
Innerhalb kurzer Zeit:
Warum nicht einfach nach und nach?
Weil diese Dinge für mich miteinander zusammenhängen.
Ich wollte nicht nur ein einzelnes Projekt loswerden.
Ich wollte grundsätzlich etwas an meiner aktuellen Situation verändern.
Wenn ich VoltFM beende, aber sofort wieder drei neue Projekte anfange, hat sich nichts geändert.
Wenn ich Shardly verlasse, aber anschließend den ganzen Tag auf Discord verbringe, hat sich ebenfalls kaum etwas geändert.
Und wenn ich sage, dass ich mich stärker auf YouTube konzentrieren möchte, aber gleichzeitig wieder fünf andere Sachen aufbaue, weiß ich ziemlich genau, wie es endet.
Deshalb möchte ich diesmal einen deutlicheren Schnitt machen.
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Satz dieses gesamten Artikels:
Ich verschwinde nicht vollständig aus dem Internet.
Ich beende nicht alles, um danach überhaupt nichts mehr zu machen.
Ich trete kürzer.
Das ist ein Unterschied.
Ich möchte weniger Verpflichtungen.
Weniger Projekte.
Weniger Orte, an denen ich ständig aktiv sein muss.
Weniger Dinge, die gleichzeitig meine Aufmerksamkeit wollen.
Damit ich wieder mehr Energie für die Sachen habe, die ich tatsächlich machen möchte.
YouTube ist einer der Bereiche, auf die ich mich jetzt wieder stärker konzentrieren möchte.
Ich möchte mir anschauen, welche Formate zu mir passen.
Welche Videos möchte ich eigentlich machen?
Was macht mir Spaß?
Welche Gaming-Inhalte möchte ich produzieren?
Möchte ich wieder mehr Streams machen?
Möchte ich Uncut-Inhalte veröffentlichen?
Möchte ich vielleicht auch über Technik oder Coding sprechen?
Oder entsteht etwas komplett anderes?
Darauf habe ich heute noch nicht für alles eine Antwort.
Und diesmal möchte ich auch nicht so tun, als hätte ich bereits einen perfekten Plan.
Ich möchte es ausprobieren.
Mein Ziel ist nicht:
„Ab morgen muss jeden Tag ein Video kommen.“
Das würde wahrscheinlich nur den nächsten Druck erzeugen.
Ich möchte lieber überlegen, welche Inhalte ich wirklich machen möchte.
Wenn ich ein Video hochlade, möchte ich zumindest selbst das Gefühl haben:
Darauf hatte ich Lust.
Natürlich wird nicht jedes Video perfekt.
Natürlich wird nicht jede Idee funktionieren.
Und natürlich kann es Formate geben, die ich nach zwei oder drei Versuchen wieder verwerfe.
Das gehört dazu.
Aber ich möchte überhaupt wieder die Möglichkeit haben, solche Dinge auszuprobieren.
Gaming gehört schon lange zu meinem Content.
Und daran möchte ich grundsätzlich nichts ändern.
Dabei muss es aber nicht immer nur das klassische:
„Ich spiele Spiel X für 30 Minuten.“
sein.
Vielleicht lassen sich daraus Projekte machen.
Challenges.
Längere Videos.
Streams.
Uncut-Aufnahmen.
Oder ganz andere Ideen.
Ich möchte mich gerade bewusst noch nicht zu stark festlegen.
Denn genau diese Freiheit möchte ich mir durch meinen Rückzug wieder schaffen.
Auch wenn ich einige größere Projekte beendet habe, heißt das nicht, dass ich plötzlich kein Interesse mehr an Entwicklung oder Technik habe.
Ganz im Gegenteil.
Coding macht mir weiterhin Spaß.
Webseiten interessieren mich.
Server interessieren mich.
Bots interessieren mich.
Ich möchte nur nicht mehr automatisch aus jeder technischen Idee ein riesiges öffentliches Projekt machen.
Vielleicht baue ich etwas einfach nur für mich.
Vielleicht entsteht daraus später ein Video.
Vielleicht zeige ich auf der Webseite, woran ich gearbeitet habe.
Oder ich probiere einfach etwas aus und lasse es danach wieder liegen.
Nicht jede Idee braucht einen Discord-Server, ein Team, eine Roadmap, einen Release, eine Community, eine eigene Marke und zwanzig weitere Systeme.
Diese Erkenntnis möchte ich für zukünftige Sachen mitnehmen.
Auch die Webseite, auf der ihr diesen Artikel gerade lest, soll weiterhin eine Rolle spielen.
Gerade der neue News-Bereich ist etwas, woran ich weiterarbeiten möchte.
Hier sollen regelmäßig Beiträge aus unterschiedlichen Bereichen erscheinen.
Von Gaming, Technik und künstlicher Intelligenz über Wissenschaft, Internet, Streaming und Entertainment bis hin zu größeren aktuellen Themen.
Und natürlich gibt es auch weiterhin die Kategorie Jannikjbi.
Dieser Artikel befindet sich genau dort.
Gerade nachdem ich Discord verlassen habe, finde ich diesen Bereich noch wichtiger.
Früher hätte ich manche Dinge wahrscheinlich einfach als Discord-Ankündigung geschrieben.
Eine Nachricht.
Ein Ping.
Fertig.
Jetzt möchte ich größere Updates lieber hier veröffentlichen.
Dadurch kann ich Dinge ausführlicher erklären.
Ich kann Hintergründe nennen.
Und ein Beitrag verschwindet nicht nach kurzer Zeit zwischen hunderten Discord-Nachrichten.
Wenn sich also bei meinem Content etwas verändert, ein neues Format startet, ich etwas Größeres plane oder ich euch einfach ein Update geben möchte, wird diese Kategorie dafür eine wichtige Anlaufstelle sein.
Nein.
Zumindest ist das nicht mein Plan.
Und genau da muss ich mich wahrscheinlich selbst ein bisschen bremsen.
Ich kenne mich.
Eine neue Idee kann schnell interessant werden.
Dann möchte man direkt anfangen.
Und plötzlich baut man wieder etwas, das immer größer wird.
Genau das möchte ich jetzt erst einmal vermeiden.
Wenn ich morgen eine interessante Projektidee habe, muss daraus nicht morgen ein neues Projekt werden.
Ich kann sie aufschreiben.
Ich kann darüber nachdenken.
Und wenn ich nach ein paar Wochen immer noch Lust darauf habe, kann ich weitersehen.
Ich muss nicht jede Idee sofort umsetzen.
Das ist wahrscheinlich eines meiner wichtigsten Ziele für die kommende Zeit.
Ich möchte etwas finden, das ich langfristiger machen kann.
Nicht heute ein Projekt starten, morgen unglaublich viel daran arbeiten und kurze Zeit später schon wieder beim nächsten Thema sein.
Gerade YouTube bietet dafür eigentlich eine gute Grundlage.
Ich kann dort verschiedene Dinge ausprobieren, ohne für jede einzelne Idee ein komplett neues Projekt aufbauen zu müssen.
Ein neues Gaming-Format bleibt trotzdem Teil von Jannikjbi.
Ein Coding-Video bleibt Teil von Jannikjbi.
Ein Stream bleibt Teil von Jannikjbi.
Ein anderes Experiment ebenfalls.
Ich muss nicht jedes Mal wieder bei null anfangen.
Mit vielen Projekten entstehen automatisch Erwartungen.
Man kündigt einen Release an.
Dann muss etwas bis dahin fertig werden.
Man kündigt ein Feature an.
Dann wartet jemand darauf.
Man betreibt einen Discord.
Dann sollte man dort aktiv sein.
Man hat ein Team.
Dann müssen Entscheidungen getroffen werden.
Man betreibt einen Dienst.
Dann muss dieser funktionieren.
Das ist irgendwann nicht mehr nur ein Hobbyprojekt, an dem man arbeitet, wenn man Lust hat.
Es entstehen Verpflichtungen.
Und genau diese Menge an Verpflichtungen möchte ich gerade reduzieren.
Bei meinem Discord-Rückzug verwende ich bewusst diese Formulierung.
Auf unbestimmte Zeit.
Das bedeutet nicht:
„Ich komme in exakt vier Wochen zurück.“
Es bedeutet aber auch nicht automatisch:
„Ich komme niemals zurück.“
Es bedeutet genau das, was dort steht.
Ich weiß aktuell nicht, wann oder ob ich wieder dauerhaft auf Discord aktiv werde.
Und ich möchte mir keinen künstlichen Termin setzen.
Wenn ich irgendwann merke, dass ich wieder Lust darauf habe und Discord anders nutzen kann, kann ich neu darüber nachdenken.
Bis dahin bleibt die Entscheidung bestehen.
Ich möchte bewusst keinen festen Plan mit zehn Versprechen veröffentlichen.
Trotzdem gibt es einige Bereiche, auf die ich mich konzentrieren möchte.
Neue Ideen und Formate ausprobieren und schauen, welche Richtung langfristig zu mir passt.
Gaming soll weiterhin ein wichtiger Teil meines Contents bleiben.
Weiterhin Dinge ausprobieren und entwickeln, aber nicht aus jeder Idee sofort ein riesiges Projekt machen.
Diese Webseite und insbesondere der News-Bereich sollen weiter mit Inhalten gefüllt werden.
Mein eigener Content soll wieder im Mittelpunkt stehen.
Und genau das ist wahrscheinlich die größte Veränderung.
Und das möchte ich diesmal auch offen sagen.
Ich habe keinen perfekten Plan für die nächsten zwölf Monate.
Ich weiß nicht, welches YouTube-Format am Ende funktioniert.
Ich weiß nicht, wie oft ich Videos veröffentlichen werde.
Ich weiß nicht, wann ich wieder auf Discord sein werde.
Ich weiß nicht, ob ich irgendwann wieder bei Shardly mitmache.
Ich weiß nicht, ob irgendwann wieder ein größeres Projekt entsteht.
Und ich finde, ich muss diese Antworten heute auch noch nicht haben.
Gerade geht es darum, überhaupt erst wieder Platz dafür zu schaffen, herauszufinden, was ich möchte.
Auch wenn mehrere Projekte jetzt für mich enden, möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die daran beteiligt waren.
Bei allen, die geholfen haben.
Bei allen, die Ideen eingebracht haben.
Bei allen, die etwas getestet haben.
Bei allen, die Interesse gezeigt haben.
Und natürlich bei den Menschen, die selbst viel Zeit in diese Projekte gesteckt haben.
Gerade bei Shardly möchte ich noch einmal klar sagen:
Mein Ausstieg soll die Arbeit der anderen Beteiligten nicht kleinreden.
Das Projekt wird nicht einfach zu „meinem beendeten Projekt“, nur weil ich ausgestiegen bin.
Andere haben dort sehr viel Arbeit geleistet und können Shardly weiterführen.
Ich wünsche ihnen dafür wirklich alles Gute.
Wenn aus diesem langen Artikel nur eine Sache hängenbleiben soll, dann diese:
Ich beende beziehungsweise verlasse gerade andere Dinge, damit Jannikjbi wieder mehr Platz bekommt.
VoltFM ist beendet.
Aus Shardly bin ich ausgestiegen.
Andere Projekte habe ich beendet.
Discord habe ich auf unbestimmte Zeit verlassen.
Aber YouTube, mein eigener Content und diese Webseite bleiben.
Was genau daraus entsteht, werden wir sehen.
Vielleicht dauert es etwas, bis ich die richtige Richtung gefunden habe.
Vielleicht probiere ich mehrere Sachen aus.
Vielleicht funktioniert etwas überhaupt nicht.
Das gehört dazu.
Diesmal möchte ich mir dafür die nötige Zeit geben.
So würde ich meine aktuelle Situation wahrscheinlich am besten zusammenfassen.
Es geht nicht darum, alles auszulöschen, was vorher war.
VoltFM war ein Teil meines Weges.
Shardly war ein Teil davon.
Andere Projekte ebenfalls.
Und auch Discord hat mich über eine sehr lange Zeit begleitet.
Aber Dinge dürfen enden.
Prioritäten dürfen sich verändern.
Und man darf irgendwann feststellen, dass man seine Zeit anders nutzen möchte.
Genau das mache ich jetzt.
Ich trete kürzer.
Ich ziehe mich aus verschiedenen Bereichen zurück.
Ich reduziere meine Projekte.
Und ich versuche, mich wieder stärker auf das zu konzentrieren, womit vieles überhaupt angefangen hat:
Was daraus wird?
Das weiß ich heute noch nicht vollständig.
Aber vielleicht muss ich das auch gar nicht wissen.
Für den Moment reicht mir eine Richtung:
Weniger Projekte. Weniger Verpflichtungen. Mehr Fokus auf Jannikjbi, YouTube und meinen eigenen Content.
Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, diesen ziemlich langen Beitrag zu lesen.
Hier auf der Webseite werde ich euch weiterhin auf dem Laufenden halten.
Und wenn die ersten neuen YouTube-Ideen konkreter werden, werdet ihr davon ebenfalls erfahren.
Bis dahin möchte ich erst einmal genau das machen, wofür ich mir mit diesen Entscheidungen wieder Platz geschaffen habe:
herausfinden, was ich als Nächstes wirklich machen möchte.
Wir hören uns. 👋
Euer
Jannikjbi